Prosa: Jiří Hájíček – Dann blühen die Gräser

 

„Kann man eine Erzählung aus einem Heuschnupfen machen? Aus einer banalen Überempfindlichkeit gegen die Pollen der Birken oder die der Gräser? Jiří Hájíček kann das.“ – aus dem Nachwort von Gregor Sander.

In den Geschichten passiert wenig, weder in Bezug auf das Privatleben der Protagonisten, noch in Bezug auf Politisches. Lediglich Erinnerungen an bewegte Zeiten bleiben den Figuren aus Hájíčeks Erzählungen: Da gibt es Frau Kühlmeier, eine Liebhaberin von Kognakspitzen, die seit mehreren Jahren in Österreich lebt, findet sich bei einem Besuch ihrer Heimatstadt plötzlich in ihrer Jugend wieder, den Doktor Bartl, der von witzigen Begebenheiten mit der kommunistischen Parteigewerkschaft erzählt und sich in seiner Pension der Heilung von Allergien widmet, oder die junge Jana, die sich zu Weihnachten ins Heimatdorf ihres Vaters aufmacht und dort so einiges über ihn herausfindet …

erschienen im Februar 2019 bei Wieser in Kooperation mit Větrné mlýny in der Edition Tschechische Auslese
aus dem Tschechischen übersetzt von Julia Miesenböck

Dann blühen die Gräser

 

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